Mobilitätsmanagement in Kolbermoor

Wie ist das Radfahren in Kolbermoor?

Vom 1. September bis 30. November 2022 können Sie im ADFC-Fahrradklima-Test wieder bewerten, wie sich das Radfahren in Ihren Städten und Gemeinden in Deutschland anfühlt, ob es Spaß macht oder Stress verursacht und ob die Verwaltung die Belange ernst nimmt.

Jede Teilnahme zählt! Ihre Rückmeldungen und Bewertungen lassen sich gezielt für Verbesserungen im Radverkehr in Ihrem Ort nutzen.

Alle Infos und Teilnahme: fahrradklima-test.adfc.de

Wie ist Radfahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kolbermoor bewegt sich - Aktuelles zum Klimaschutz und Mobilität

In unregelmäßigen Abständen erscheint „Kolbermoor bewegt sich“ als Beileger in den Kolbermoorer Stadtnachrichten und wird an alle Haushalte kostenlos verteilt.

Hier finden Sie stets die aktuelle Ausgabe online sowie ein Archiv aller bisherigen Ausgaben.

pdfKolbermoor bewegt sich Ausgabe 2.pdf

pdfKolbermoor bewegt sich Ausgabe 1.pdf

Kolbermoor bewegt sich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kolbermoor hat die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ erhalten

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Landrat Matthias Dießl, 1. Vorsitzender der AGFK Bayern (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune in Bayern), haben Ende Januar die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ an 15 Kommunen verliehen.

15 AGFK-Mitgliedskommunen haben sich dem anspruchsvollen Prüfverfahren, bei dem alle Bewerberkommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft werden, mit Erfolg unterzogen und dürfen von 2022 bis 2028 offiziell den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ tragen: Die Städte Baiersdorf, Donauwörth, Erding, Fürth, Hilpoltstein, Kempten, Kolbermoor, Moosburg an der Isar, Puchheim, Straubing sowie die Gemeinden Gräfelfing, Poing, Uttenreuth, der Markt Murnau und der Landkreis Ebersberg.

„Auf den Lorbeeren ausruhen dürfen wir uns nicht“, so die Mobilitätsmanagerin Veronika Winkler. In den nächsten Jahren wird viel dafür getan, dass Radfahren in Kolbermoor Spaß macht. Und die Bürger und Bürgerinnen schneller, sicherer und bequemer vorwärts kommen als mit dem eigenen Auto. Denn vor allem auf Kurzstrecken ist das Fahrrad eine echte Alternative.

Davon ist auch Klimaschutzmananger Martin Roith überzeugt: „Eine umweltfreundliche Nahmobilität trägt wesentlich zum Klimaschutz bei.“ 

Die Maßnahmen, die in Kolbermoor umgesetzt werden, sind im umfangreichen Radverkehrskonzept festgehalten, das 2019 mit engagierter Bürgerbeteiligung fertig gestellt wurde. „Das Radverkehrskonzept wird sukzessive umgesetzt und schlummert nicht in der Schublade“, so Erster Bürgermeister Peter Kloo. Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat die Umsetzung der ersten Fahrradstraßen in Kolbermoor als wegweisendes Projekt beschlossen. Weitere Projekte folgen.

Viele Bürger und Bürgerinnen wünschen sich ein durchgehendes, klar erkennbares und sicheres Radverkehrsnetz. Diese Wünsche werden nun Schritt für Schritt realisiert. Denn es soll Freude machen, in Kolbermoor mit dem Fahrrad unterwegs zu sein – egal ob Kind oder Senior, egal ob Lastenrad oder Mountainbike.

 Fahrradfreundliche Kommune

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Radverkehrskonzept

Ein sicheres Netz gut ausgebauter Radwege und Fahrradstraßen, auf denen Groß und Klein schnell von A nach B kommen – dies ist Anspruch und Ziel für die Stadt Kolbermoor. Dazu braucht es ein durchgehendes Radverkehrsnetz aus leistungsfähigen Hauptrouten und ergänzenden Basisrouten für die Erschließung der Fläche.

Das Radverkehrskonzept wird Stück für Stück umgesetzt. Hier finden Sie weitere Informationen zum Radverkehrskonzept: Link https://www.kolbermoor.de/service/klimaschutz/26-service/123-mobil-in-kol-2.html

 Radverkehrskonzept

 
 
 
 
 
 
 

Bauhofmitarbeiter radeln mit dem Kolbermoorer E-Lastenrad

Während der knapp viermonatigen Bauphase der Rosenheimer Straße wurde das Kolbermoorer E-Lastenrad kostenlos an Bürgerinnen und Bürger verliehen. Die Stadt hat eine Alternative zur langen Umleitungsstrecke für PKWs angeboten und ein E-Lastenrad angeschafft. Die Idee war, dass sich Bürgerinnen und Bürger das Lastenrad für Einkäufe oder einfach so leihen können. Dieses Angebot wurde gerne genutzt: etwa 20 mal war das E-Lastenrad zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten im Einsatz.

Manche liebäugelten schon länger mit einem Lastenrad für Einkaufsfahrten und wollten testen, wie es sich fährt. „Erstaunlich schnell“, so eine junge Kolbermoorerin, „trotz voller Transportbox war ich dank des Motors ziemlich flott unterwegs“. Und die Kurven? „Anfangs bin ich vorsichtig gefahren, weil der Kurvenradius doch etwas größer ist.“ Auch beim Familienausflug über´s Wochenende wurden gute Erfahrungen gemacht: das Picknick wurde in der Box verstaut und auch auf Feld- und Schotterwegen ließ sich das Rad gut fahren.

Ebenfalls die Kollegen im Rathaus haben das Dienstauto stehen lassen und haben Fahrten mit dem E-Lastenrad erledigt.

Nun ist die Baustellenumfahrung Vergangenheit und das E-Lastenrad wird von den Mitarbeitern des Bauhofs genutzt. Markus Heimbuchner vom Gebäudeunterhalt ist ganz begeistert:  „Die lästige Parkplatzsuche entfällt zukünftig und ganz nebenbei bewege ich mich an der frischen Luft. Das Werkzeug findet in der regengeschützten Box Platz. Eine praktische Sache!“

Erster Bürgermeister Peter Kloo freut sich, dass die Mitarbeiter vom Bauhof mit gutem Beispiel voran gehen, das Lastenrad nutzen und erzählt: „Bei der Bürgermeister-Radtour mit den Kollegen aus dem gesamten Landkreis wollten alle mal mit dem Lastenrad fahren. Ich hab´s mir dann später nochmal geliehen, damit ich auch in den Fahrgenuss komme.“ Er ist optimistisch und hofft, dass zukünftig mehr E-Lastenräder im Stadtgebiet unterwegs sein werden. Und weiß aber auch um die Probleme: noch gibt es zu wenige – vor allem überdachte – Abstellmöglichkeiten für die Räder.

Lastenfahrrad Übergabe Bauhof


Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Bayern e. V. (AGFK)

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune Bayern e. V. bringt den Freistaat auf´s Rad! Gemeinsam mit den fast 100 Mitgliedskommunen engagiert sie sich für mehr Radverkehr und somit für mehr Lebensqualität und Umweltschutz. Damit nicht jede Kommune das Rad in Sachen Verkehrspolitik neu erfinden muss, tauschen sich die Mitgliedskommunen untereinander aus, erörtern gemeinsam offene Fragen und entwickeln Lösungen bei den gemeinsamen Facharbeitskreisen.

Kolbermoor soll „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ werden.

Jede Kommune, die sich zur fahrradfreundlichen Kommune in Bayern zertifizieren lassen möchte, wird durch eine Bewertungskommission, die sich aus Vertretern der AGFK Bayern, des ADFC Landesverband, der Polizei und der Obersten Baubehörde in München zusammensetzt, bewertet.

Wenn diese Bewertung positiv ausfällt, schlägt die Bewertungskommission die geprüfte Kommune beim Staatsministerium des Innern für die Verleihung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ vor, das dann die Auszeichnung vergibt.

In Kolbermoor fand im Herbst 2021 die Hauptbereisung zu aktuellen Handlungsschwerpunkten des Radverkehrs statt. Wir sind auf die Entscheidung gespannt, ob Kolbermoor die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ erhält!

Mehr Informationen erhalten Sie dazu aufhttps://agfk-bayern.de/

 

AGFK Logo

 

 

 

 

 

 


 

„Twist & schaut“ – Unfälle im Türbereich durch den Schulterblick verhindern

Umso mehr Bürger:innen das Rad als alltägliches Fortbewegungsmittel nutzen, desto wichtiger ist es im begrenzten Straßenraum, die schwächeren Verkehrsteilnehmer:innen zu schützen. Eine große Unfallgefahr geht von parkenden Autos aus – insbesondere, wenn Auto- oder Beifahrer unachtsam die Autotüre öffnen. Durch den Schulterblick können Radfahrer leichter erkannt und Unfälle vermieden werden.

twist schautUnvermittelt öffnet sich eine Autotür und der herannahende Radfahrer läuft Gefahr zu stürzen: Das ist leider immer noch ein alltägliches Szenario, rund 45 Prozent der Radfahrenden haben bereits Erfahrung mit sogenannten „Dooring“-Unfällen, also Unfällen im Türbereich. Dabei gibt es kaum eine andere Unfallursache, die so leicht vermeidbar wäre: Schon Fahrschüler:innen lernen den Schulterblick als Verkehrsverhalten kennen, das weder Zeit noch Kraft kostet und schlicht eine Frage der Gewöhnung ist. Ein hilfreicher Schulterblick-Trick ist dabei der “Holländische-Griff“, der in den Niederlanden selbst Kindern bekannt ist: Öffnet der Autofahrer die Fahrertür mit der rechten statt mit der linken Hand, drehen sich Oberkörper und Kopf automatisch zum Schulterblick und hat den Radfahrer direkt im Blick – Dooring-Unfälle können hierdurch verhindert werden. Entgegengesetzt kann der „Holländische Griff“ auch vom Beifahrer angewandt werden. Und für Kinder gilt, dass sie eine Tür erst nach Aufforderung öffnen sollen

16 Prozent der Autofahrenden machen den Schulterblick selten oder nie!

Dieses Forsa-Umfrageergebnis verdeutlicht, dass viele Autofahrende ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen oder sich ihrer nicht bewusst sind: Rechtlich ist sie in Paragraf 14 der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgeschrieben. Beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto muss dafür gesorgt werden, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet und Unfälle vermieden werden. Doch auch der Radfahrer trägt dafür Verantwortung, sich und andere zu schützen: Der zulässige Sicherheitsabstand von rund einem Meter zu parkenden Autos darf und soll eingehalten werden – nachfolgenden Kraftfahrenden ist es grundsätzlich nicht erlaubt, Radfahrende dabei zu bedrängen.

 

 


"Radeln rund um Rosenheim"

Alle Informationen zu den abwechslungsreichen Touren "Radeln rund um Rosenheim" finden Sie unter dem nachstehenden Link auf der Homepage des Chiemsee-Alpenland Tourismus.

https://www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/tourenportal/radeln-rund-um-rosenheim-sur-radweg-grosse-tour-2c6d843559

Logo Radeln rund um Rosenheim

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


Bayernnetz für Radler
 
Tolle Touren für Alltag und Freizeit finden Sie auf

https://www.radlland-bayern.de/

 

Radlland Bayern

 

 

 

 

 

 


Kontakt

Veronika Winkler, Rathausplatz 1, 83059 Kolbermoor
Zimmer 311
Telefon 08031/2968-173

Termine nach Vereinbarung

Förderkennzeichen: 67K14876

Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für das Vorhaben „Einstellung eines/einer Mobilitätsmanagers/Mobilitätsmanagerin für Kolbermoor“

Förderzeitraum: 01.03.2021 bis 16.05.2023

Unter anderem werden folgende Maßnahmen gefördert:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Einrichten eines Radverkehrsnetzes
  • Vernetzungstreffen
  • Veranstaltungen wie z. B. Stadtradeln
  • Bürgerdialog wie z. B. die Veranstaltungsreihe „mobil vor ort“
  • Betreuung des Projekts „Fahrradfreundliche Kommune“

BMWK NKI gefördert RGB DE 2022 ohne Balken